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Die Leidenschaft ist weg (1)

Wenn im Laufe der Zeit die Leidenschaft verloren geht (1)


Wenn man den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, ist man voller Elan und voller Begeisterung bei der Sache. Am liebsten möchte man Tag und Nacht sein Business vorantreiben.

Allerdings bleibt bei vielen Unternehmern die Leidenschaft im Laufe der Jahre auf der Strecke.

Erkennen Sie sich wieder? Wenn ja, Sie sind nicht allein. Vielen Unternehmer geht es so. Auch ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Woran liegt das? Hier gibt es eine Reihe von Ursachen: eingefahrenen Routinen, gewachsenes Unternehmen, so dass der Inhaber hauptsächlich administrative Tätigkeiten ausüben muss, gewachsener Druck bei der Auftragsbeschaffung, Überforderung etc.  

Sicher kennen Sie aus anderen Blogbeiträgen bereits meine Einstellung, dass Jammer und Trübsalblasen nichts bringt. Es nützt auch nichts, anderen die Schuld zu geben, zum Beispiel dem veränderten Markt und den Umständen. Das mag zwar bequem sein, sich in die Opferrolle (siehe Blogbeitrag "Die Opferfalle") zu begeben, bringt aber keine Veränderung. Als Unternehmer sind Sie allein für sich und Ihr Unternehmen verantwortlich! Und genau das ist Ihre Chance!

Getreu meinem Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“, habe ich hier einen ersten Tipp, um wieder mehr Freude zu erleben. Weitere Tipps erhalten Sie in den nächsten Blogbeiträgen.

Tipp 1: Bestandsaufnahme und Idealbild

Der erste Schritt ist, wie bei allen Projekten, zu schauen, wo man eigentlich steht. Auch wenn es weh tut, seien Sie ehrlich zu sich. Es ist nichts, was andere etwas angeht. Es geht hier nur um Sie.

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Nehmen Sie sich jetzt ein A4-Blatt und ziehen Sie in der Mitte senkrecht einen Strich. Auf der linken Seite schreiben Sie als Überschrift: "Das will ich nicht mehr!"

Führen jetzt alle Punkte auf, die Ihnen die Lust an der Arbeit nehmen, die Sie stören oder nerven, die Sie zukünftig (ab morgen, in einem Jahr, in 5 Jahren) nicht mehr haben wollen. Das können Punkte aus der rein unternehmerischen Tätigkeit sein aber auch aus dem Umfeld. Denn die Unzufriedenheit im Unternehmen oder mit sich selbst wirkt sich ja meistens auch auf Familie, Freundeskreis, Freizeitaktivitäten etc. aus.

Schreiben Sie alles auf, was Sie so nicht mehr wollen. Und wenn ein A4-Blatt nicht reicht, nehmen Sie das nächste.

Solche Punkte können zum Beispiel sein:

  • Ich will mich nicht mehr mit unwilligen Mitarbeitern rumärgern.

  • Ich will nicht mehr bis 20:00 Uhr arbeiten.

  • Ich will mich nicht mehr dafür schämen, dass ich Rechnungen erst nach der 2. Mahnung bezahle.

  • Ich will nicht mehr XY-Kunden haben.

  • Ich will nicht mehr jeden Abend meinen Partner vertrösten.

  • Ich will den Druck nicht mehr, immer für Aufträge sorgen zu müssen.

  • ...


Schritt 2: Zielvorstellung

Nun kommt der nächste Schritt: Schreiben Sie über die rechte Spalte die Überschrift „So sieht mein Leben als Unternehmer aus.“

Schreiben Sie jetzt zu jedem Punkt genau das Gegenteil auf. Achten Sie darauf, dass Sie die Punkte positiv und in der Gegenwart formulieren. Stellen Sie sich vor, alles wäre schon Wirklichkeit, und Sie sind mittendrin. Und nun schreiben Sie.

Hier ein paar Beispiele:

Das will ich nicht mehr! So sieht mein Leben als Unternehmer aus.
 
Ich will mich nicht mehr mit unwilligen Mitarbeitern rumärgern.

Meine Mitarbeiter sind voller Begeisterung bei der Arbeit, bringen sich ein und denken mit.
 

Ich will nicht mehr jeden Tag bis 20:00 Uhr arbeiten. Bis 17:00 Uhr habe ich alle wichtigen Arbeiten erledigt und gehe zufrieden nach Hause.
 
Ich will mich nicht mehr dafür schämen,
dass ich Rechnungen erst nach der 2. Mahnung bezahle.
Ich zahle mit Freude und Dankbarkeit jede Rechnungen sofort.

.

Schritt 3: Erste Ideen, um zum Idealbild zu kommen

Vielleicht ist Ihnen beim Schreiben schon die eine oder andere Idee gekommen, was Sie schnell und einfach ändern können. Mir geht es meistens so, wenn ich etwas aufschreibe. Lesen Sie sich nochmal in Ruhe durch, wie Sie sich Ihr Leben vorstellen.

Schauen Sie, ob Sie einzelne Punkte weiter spezifizieren können. Je klarer Ihnen ist, was Sie nicht möchten, desto einfacher erscheint oft die Lösung:

Vielleicht basiert der Punkt „Ich will mich nicht mehr mit unwilligen Mitarbeitern rumärgern.“ darauf, dass Sie sich über ein oder zwei  Mitarbeiter besonders geärgert haben, oder dass ein bis zwei konkrete Arbeiten nicht erledigt werden. Das haben Sie dann in Ihrer Aussage gleich auf alle bezogen und das Ganze aufgebauscht und letztendlich in sich unnötig großen Frust erzeugt.

Angenommen, Sie konkretisieren Ihr Problem so: „Ich will nicht mehr, dass die Monatsergebnisse immer zu spät kommen, dann oft noch Fehler drin sind, ich mich also nicht darauf verlassen kann und letztendlich auch noch Probleme mit dem Banker bekomme.“ Dann formulieren Sie den satz um in: „Ich erhalte die Monatsergebnisse korrekt und pünktlich zum 5. Arbeitstag des Folgemonats aus der Buchhaltung. Ich kann mich 100prozentig darauf verlassen kann. Der Banker ist begeistert von der vorbildlichen Zusammenarbeit.“ Jetzt ist das Problem schon greifbarer. Und Sie wissen sicher auch schon, wie Sie es lösen können. Mir fallen da ein: Zuerst ein persönliches Gespräch, dann Weiterbildung für den Mitarbeiter oder auch organisatorische Änderungen im Betrieb und letztendlich auch Kündigung.

Gehen Sie Ihre Tabelle durch und schauen Sie, welche Punkte sich bereits auf diese Art lösen lassen. Die Vorteile für Sie: ein gelöstes Problem sorgt zusätzlich für Zufriedenheit, Stolz auf sich selbst, und mehr Motivation.

Viel Erfolg!

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