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Kraft der Gedanken

Die Kraft meiner Gedanken

Vor ein paar Tagen erfuhr ich von einer Unternehmerin, die ich im Online-Marketing betreut hatte, dass sie ihr Geschäft geschlossen hat. Ich war sehr erstaunt. Ich kannte sie als lebenslustige, engagierte Frau, die vor Ideen sprühte. Sie hatte seit über 25 Jahren ein Ladengeschäft, einige Mitarbeiter, und ich hatte den Eindruck, dass alles rund läuft.

Was war passiert? Bei einer Routinekontrolle wurde ein Tumor in der Brust entdeckt. Die Untersuchung ergab: Er ist gutartig!

Der eine würde tief durchatmen und sagen: "Glück gehabt! Jetzt wird gefeiert, und dann geht es mit Freude und Energie an das nächste Projekt." Die Untersuchung wird gedanklich abgehakt und vergessen. Vielleicht denkt man auch noch "Okay, das war ein Schreckschuss. Jetzt werde ich noch bewusster mit meinem Leben und mit meiner Zeit umgehen."

Bei der Unternehmerin war es anders. Ihre Gedanken kreisten immer wieder darum, was alles hätte sein können. Und damit manövrierte sie sich in eine massive Krise. Sie war nicht mehr arbeitsfähig und hat ihr Geschäft wenige Monate nach der doch guten Diagnose geschlossen, nach über 25 Jahren!

Ich gebe zu, ich war geschockt.

Wir haben die Wahl

Egal, wie die Umstände sind, wir haben die Wahl, wie wir damit umgehen. Bemitleiden wir uns selbst, begeben uns in die Passivität und in die Opferrolle? Darüber habe ich im Blogartikel "Die Opferfalle" geschrieben. Oder stoppen wir die negativen Gedanken und schauen, was wir jetzt tun können?

Wenn es mir so richtig mies geht, und das passiert auch mal, dann dauert das nicht sehr lange. Ich weiß, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, wie ich mich fühle. Wenn mir klar wird, dass ich ganz schön dumm bin, mir selbst das Leben zu vermiesen, kann ich schon fast wieder lachen. Ich greife in meine Gute-Laune-Trickkiste, und es geht wieder aufwärts. Lesen Sie dazu auch den Blogartikel "5 Tipps für Gute-Morgenlaune".

Wenn sich mal wieder alles gegen mich verschworen zu haben scheint, denke ich an Menschen, deren Leid viel, viel größer war, und die sich nicht damit abgefunden haben. Da fallen mir ein: Louise Hay, die den Krebs besiegte und Vorbild und Mutmacherin für zig tausend Menschen geworden ist. Oder der Dokumentarfilmer Clemens Kuby, der sich mit der Diagnose Querschnittslähmung nicht abfinden wollte und über die Krankheit siegte. Und wir kennen alle Viktor Frankl, der sich im KZ ganz bewusst für Freiheitsgedanken entschieden hatte.

Denn größten Schaden in unserem Leben richten wir selbst an und zwar mit unseren negativen Gedanken. Da haben wir Angst vor Dingen, die gar nicht eintreten wollen, malen uns Horrorszenarien aus und vergiften uns selbst den schönsten Tag. Und: Alles, was man öfter denkt, hat den Drang, sich zu manifestieren. So passiert es, dass die ursprünglich unwahrscheinlichsten Ereignisse tatsächlich eintreten oder dass man tatsächlich krank wird.

Die gute Nachricht: Auch positive Gedanken haben den Drang, Wirklichkeit zu werden. Sie haben es selbst in der Hand, ich habe es in der Hand. Ich kann selbst entscheiden, was ich denken will. Falls Sie jetzt anderer Meinung sind, fragen Sie sich, wem Sie erlauben, Ihre Gedanken zu beherrschen. Wem geben Sie freiwillig die Macht über Ihre eigenen Gedanken? Befinden Sie sich gerade in der Opferrolle, oder übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Gedanken?
 

Wie kann ich meine Gedanken ändern?

Der 1. Schritt ist anzuerkennen, dass Sie allein für Ihre Gedanken verantwortlich sind. Das gibt Ihnen auch die Macht zu denken, was Sie möchten.

Oft merkt man gar nicht, was man so den ganzen Tag über denkt. Das geht mir auch so. Ich glaube, ich denke nur positiv. Schön wär 's. Wie finde ich nun heraus, wie ich denke? Ein untrügliches Zeichen ist das gegenwärtige Leben. Und das ist Schritt 2: Wenn ich mit meinem Leben oder einem Bereich aus meinem Leben nicht zufrieden bin, dann muss ich anerkennen, dass negative Gedanken am Werk sind. Wenn ich zum Beispiel denke, dass ich reich bin und mein Kontostand zeigt etwas ganz anderes, dann sind da noch ganz viele unbewusste negative Gedanken am Werk.

Im 3. Schritt gilt es herauszufinden, welche meistens negativen Gedanken mir das gewünschte Leben sabotieren. Das ist nicht immer einfach. Mich machen oft Freunde, mit denen ich im Gespräch bin, darauf aufmerksam. Ich denke, ich rede positiv und doch schleichen sich Formulierungen ein, die bei genauer Betrachtung doch nicht so toll sind. An solchen Stellen lohnt es sich nachzubohren, welche oft tief vergrabenen Gedanken für die Wortwahl verantwortlich sind.

Eine andere Möglichkeit, seine negativen Gedanken zu entdecken, ist ein kleines Notizbuch. Diese Buch habe ich immer bei mir und ich trage ein, wenn ich einen negativen Gedanken bei mir bemerke, ohne Wertung. Meistens ist es nicht der Gedanke, auf den ich aufmerksam werde, sondern ein Gefühl: ein flaues Gefühl in der Magengegend, etwas, das mir den Hals zuschnürt, ein Druck auf der Brust. Das können alles Anzeichen für negative Gedanken sein. Ich trage also in mein Buch ein: das Datum, die auslösende Situation (Welcher Anlass? Wer hat was gesagt? Was habe ich wo gelesen?), mein Gefühl, meine Gedanken - dann Schluss, keine Wertung. Interessant ist, dass ich immer mehr negative Gedanken und Gefühle aufspüre. Und ich erkenne Muster und Auslöser, auf die ich anspringe. Nun kann ich noch bewusster reagieren.

Im 4. Schritt verdränge ich die erkannten alten Muster, Gedanken, Gefühle durch meine neuen. Dafür nutze ich Affirmationen, Meditationen, Traumreisen, Schreiben.

Wichtig ist, konsequent dran zu bleiben, sowohl an der Gedankenerforschung als auch an der Implementierung der neuen Gedanken und zwar täglich. Okay, das ist Arbeit. Doch wer sollte es tun, wenn nicht ich? Und wann, wenn nicht heute?

Ich bin verantwortlich für mein eigenes Leben, nur ich. Ich bin verantwortlich für meine Gesundheit, Glück, Freude, Erfolg, tolle Beziehungen zu meinem Umfeld. Wenn ich mit einem Bereich nicht zufrieden bin, gibt es keine Schuldzuweisungen sondern ich allein übernehme die Verantwortung dafür. Diese Eigenverantwortung gibt mir die Kraft und die Macht, mein Denken zu ändern und die Ergebnisse zu erzielen, die ich will.
 

Wie eliminieren Sie negative Gedanken? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder schreiben Sie mir an buero@so-coaching.de.


Tipp: Kennen Sie die "Hour of Power"? Das ist ein moderner Fernsehgottesdienst, der auch bei uns ausgestrahlt wird oder im Internet angesehen werden kann. Seit Anfang 2018 läuft eine Predigtreihe zum Thema "Die Kraft Ihrer Gedanken". Schauen Sie mal rein in die "Hour of Power".

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